Geboren am: 29/04/1970 in Las Vegas/Nevada, USA
Nationalität: Amerikanisch
Alter: 31
Wohnort: Las Vegas
Familienstand: Ledig
Größe: 1.80 m
Gewicht: 77 kg
Schlagarm: Rechts
Stärken: Return, Grundlinienspiel
Schwächen: Netzspiel
Beste Weltranglistenposition (altes Ranking-System): 1 (April 1995)
Sponsoren: Head (Schläger), Nike (Kleidung und Schuhe)
Homepage: www.andresite.com
Davis Cup: Sieg 1990, 1992 und 1995
Grand Slams: 7 Titel (Australian Open 1995, 2000 und 2001; French Open 1999; Wimbledon 1992, US Open 1994 und 1999)
Karrierehöhepunkte: Agassi hat nach dem Fünf-Satz-Triumph gegen Andrei Medvedev in Paris 1999 alle vier Grand Slam-Turniere mindestens einmal gewonnen. Im Januar 2001 holte er den Australian-Open-Titel zum zweiten Mal in Folge.
Andre Agassi Slideshow II (2001)
Andre Agassi Slideshow I
Andre Agassi Foto-Spiel
Andre Agassi Screensaver
Andre Agassi Wimbledon 2001 Wallpaper
In den späten 80er Jahren gab Agassi sein Debüt in der internationalen Tennisszene - langhaarig und mit abgeschnittenen Jeans. Nick Bollettieri, von dem er zu Beginn seiner Karriere trainiert wurde, bezeichnete ihn als Spieler mit "fantastischen" Händen.
Diese Hände und seine schier unglaubliche Feinkoordination führten zur Entwicklung des vielleicht besten Returns im Tennissport - eine Stärke, die 1992 maßgeblichen Anteil an seinem triumphalen Sieg über Goran Ivanisevic im Finale von Wimbledon hatte.
Agassis Karriere war von Höhen und Tiefen bestimmt, die in erster Linie auf Motivationsmängel, Ernährungsprobleme und Verletzungen zurückgeführt werden können. Dessen ungeachtet lässt aber seine Fähigkeit, sich trotz aller Handicaps ständig wieder erneut an die Spitze zu kämpfen, eine enorme innere Stärke erkennen.
Seit 1994 fungiert Brad Gilbert als Agassis Trainer, seine jetzige überragende Form erreichte er jedoch mit der Hilfe seines Freundes Gil Reyes. 1999 war eines der besten Jahre in der Karriere des Andre Agassi. Er siegte erstmals bei den French Open, gelangte in Wimbledon ins Endspiel und holte später noch den Titel bei den US Open - natürlich brachte ihm das die Führung in der Weltrangliste ein. Seither sind 2000 und 2001 bei den Australian Open zwei weitere Siege hin zugekommen.
In Wimbledon scheiterte er erst im Halbfinale an Patrick Rafter.