COMMUNITY
Jetzt anmelden!
Chat / Foren
Newsletters
Games
Game Center



SPORT
Home
News
DEL
DEB-Team
Fotogalerien
Fanzone

SPORT
Fußball
Formel 1
Tennis
Radsport
Eishockey
Wintersport


SPORTAL
Über uns
Unsere Websites
Rund Ums Geld
Jobs
Sportal Büros
Impressum


www.sportal.de
shopping WAP




News - 22/10/2001
Clubs fordern Reformen

München (dpa) - Die Zuschauer bleiben weg, die Langeweile steigt und die Clubs schieben Frust - nach einem Viertel der Vorrunde protestieren die Vereine der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gegen den aufgeblähten Spielplan und fordern Reformen. „Ein Heimspiel sollte ein Festtag sein. Wenn wir bei 16 Mannschaften bleiben wollen, müssen wir den Modus ändern“, sagt Geschäftsführer Holger Rathke von den Kölner Haien.

Der Zuschauerkrösus der vergangenen Jahre spürt die Rezession. In den bisherigen zehn Heimspielen in der Kölnarena wurde nur drei Mal die 10.000-Zuschauer-Marke durchbrochen. Die Gesamtsituation ist ebenso ernüchternd: Von den 16 Clubs beklagen zehn zum Teil deutliche Einbrüche der Zuschauerzahlen.

Auf der Gesellschafterversammlung am Donnerstag wollen die Kölner einen neuen Vorstoß in Sachen Modusänderung unternehmen und sind dabei nicht allein. Auch andere Vereine machen Front gegen die 60 Spiele in der Vorrunde, die bis zum Jahresende zur regelrechten Terminhatz wird.

Hohe Spielbelastung wegen Olympia

Die Unterbrechung der Meisterschaft wegen der Olympischen Winterspiele erfordert in den kommenden Wochen Spiele am Fließband: Sonntag, Dienstag und Freitag - sogar Mittwoch-Spieltage stehen auf dem Programm. Betroffen sind die Fans, für die die DEL zur täglichen Routine wird, aber auch die Aktiven, denen kaum noch Zeit zur Regeneration bleibt.

„Die hohe Spielbelastung führt zu erhöhter Verletzungsanfälligkeit, und die viele Reiserei schlaucht“, sagt der Kölner Nationalverteidiger Jörg Mayr. Wie Kölns Sportdirektor Lance Nethery oder Trainer Hans Zach von den Kassel Huskies plädiert deshalb auch Marcus Kuhl für eine Reduzierung der Profiklasse.

„Mit zwölf statt 16 Mannschaften lässt sich leichter eine Doppelrunde spielen“, meint der Manager des deutschen Meisters Adler Mannheim. „Eishockey ist ein relativ teurer Sport für Zuschauer. Deshalb sollten wir versuchen, zu den klassischen Eishockeytagen Freitag und Sonntag zurückzukehren“, fordert Augsburgs Trainer Daniel Naud.

Doch die Reformer dürften bei der Mehrzahl der DEL-Gesellschafter erneut auf taube Ohren stoßen, nachdem bereits Anfang dieses Jahres ein Modell zur Reduzierung der Vorrundenspiele abgelehnt wurde. Damals hatten Nethery und Manager Max Fedra von den München Barons vorgeschlagen, die DEL in regionale Gruppen aufzuteilen.

Wenig besser als gar keine Zuschauer

Das Fedra-Modell hätte eine Reduzierung der Vorrundenbegegnungen auf 44 Spiele bewirkt. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke verteidigt den geltenden Modus: „Jede Alternative, die ich kenne, ist schlechter als der jetzige Modus. Wenn wir nur noch 44 oder 50 Spiele haben, wird den kleinen Clubs noch mehr die wirtschaftliche Basis entzogen.“

Den „kleinen“ Klubs bereitet die Spiele-Inflation kein Kopfzerbrechen. So liegen die Augsburger Panther, die Schwenninger Wild Wings oder die Moskitos Essen nach 15 Spieltagen deutlich im Zuschauerplus. Mit 4.914 Besuchern ist sogar der Zuschauerschnitt höher als in der vergangenen Saison, als inklusive der Playoffs durchschnittlich 4.617 Fans in die Stadien kamen.

Auch die Kaufleute bei den Vereinen beklagen sich nicht. „Auch ein schlecht besuchtes Heimspiel ist besser als gar kein Spiel“, sagt der Mannheimer Geschäftsführer Matthias Binder.



Was meinen Sie dazu? Ist eine Änderung des Spielmodus sinnvoll? Reden Sie mit, diskutieren Sie mit: Im Sportal Forum und Chat

einfach Benutzernamen wählen und los geht´s !
Benutzername

Mehr zu diesem Thema auf
sportal .de

Mehr Eishockey-News
Eishockey Fotogalerien
Spielen Sie mit beim Eishockey Puzzle

Bücher zum Thema Eishockey gibt es bei

Schicke diese Nachricht an einen Freund






DEL






DEL-Wechselbörse

Icehockey Puzzle

Eishockey NewsZitat der Woche
Eishockey Nachrichten
Eishockey Infos
Eishockey
Eishockey-Portal „Wir sind in Deutschland und es gibt kein Bier?“
US-Trainer Lou Vairo in fließendem Deutsch bei der Pressekonferenz nach dem Sieg über Kanada.
Eishockey-Webseite
Eishockey-Ergebnisse




Copyright © 1999-2001 Sportal International Ltd. Alle Rechte vorbehalten.Privacy PolicyGeschäftsbedingungen